PRESSESTIMMEN

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 
„Nüchterne Präzision und gelassene Schönheit… so bewegend und bewundernswert… Tabakman erklundet die Gefühle subtil bis in die Faserspitzen jedes Blicks und jeder Geste… Gibt es denn Geschichten von großer, allesumkrempelnder Liebesleidenschaft nur noch unter Schwulen?“

BERLINER ZEITUNG 
„Eine Liebesgeschichte, wie sie so complex und stilsicher schon lange nicht mehr im Kino zu sehen war.“

JUNGLE WORLD 
„Eine erotische Spannung vom ersten Moment an!… Brokeback Tempelberg!“

SÄCHSISCHE ZEITUNG 
„Ein sinnlicher, trauriger, starker Film, großartig gespielt und in Zwischentöne gesetzt.“

DER FREITAG 
„Eine große Liebesgeschichte!“

TAGESSPIEGEL 
„Großartig!“

PLAYER
„Haim Tabakman hat Chuzpe!“

BERLINER ZEITUNG 
„Ein überwältigendes Debüt!“

FRANKFURTER RUNDSCHAU
„Ein wunderbarer Film!“

EMOTION
„Tabakmans Kinodebüt besitzt die emotionale Kraft von BROKEBACK MOUNTAIN. Ein zärtlicher Tabubruch!“

LE MONDE 
„Obwohl für seine politisch brisanten Dramen und seine quasi unmöglichen Liebesgeschichten bekannt, ist das israelische Kino noch nie so weit gegangen wie mit dieser mehr als heiklen Provokation. Man muss diesen sensiblen und subtilen Film allerdings gesehen haben, um zu ermessen, wie er, ohne irgendetwas zu vereinfachen, fast wie nebenbei, es schafft, uns zu berühren, uns mit seiner Geschichte und seinen Figuren in den Bann zu ziehen. Gemessen an der Schwierigkeit des Themas und der Gefahr, die darin liegt, ist das eine wahre Heldentat. (…) Überzeugend ist der Film vor allem durch seine Inszenierung. Sie zeigt eine Welt, in der alles einem einzigen Gesetz gehorcht, das den Körper und die Natur der Menschen in einer rituellen und spirituellen Sphäre einschließt: in der Enge der Räume, im Fehlen eines Horizonts, in den übereinander liegenden Schichten der Kleidung, die den Körper unsichtbar machen, und in der Nüchternheit und Reglementierung des sexuellen Aktes…“

LIBERATION
„Brennende Jungs in der Kühlkammer… Das Interesse dieses Films liegt in der Nahtstelle von kategorischem Imperativ und der sexuellen Leidenschaft in einer Welt, die durch unzählige Regeln strukturiert ist. Im Zusammenprall einer Unordnung der Sinne mit der göttlichen Ordnung. Kann Gott eine Liebe von solcher Klarheit verurteilen?“

LE FIGARO
„Haim Tabakman erschafft eine Atmosphäre, in der man das Gefühl hat zu ersticken – mit Nahaufnamen und langen Momenten der Stille, die nur von Gebeten und einem unablässigen Regen unterbrochen werden. Eine formale Strenge ist hier am Werk, die perfekt den Druck vermittelt, der von der Gesellschaft ausgeübt wird.“

L’HUMANITE
„Angesichts des heiklen Themas beweist der Film eine große Stilsicherheit. Und vor noch nicht allzu langer Zeit war die Situation in einem strikt katholisch organisiertem Dorf in der französischen Provinz nicht anders. Es geht hier um ein fundamentales Problem, das weit über den gezeigten Einzelfall hinaus geht. Und das spiegelt sich perfekt in der Inszenierung wider, im Spiel mit der Monochromität der Settings, mit der Verweigerung von Schuss-Gegenschuss – immer ist die Kamera auf kühler Distanz zum Geschehen. Und dass die erste ‚heiße‘ Szene ausgerechnet in der Kühlkammer der Fleischerei stattfindet, ist das vielleicht perfekteste Beispiel für das Spiel des Films mit den unvereinbaren Gegensetzen.“

LA CROIX
„TU N ’AIMERAS POINT (DU SOLLST NICHT LIEBEN) ist mit solcher Sinnlichkeit und Zärtlichkeit gedreht, dass der Zuschauer die wie eine Naturgewalt einschlagenden Gefühle zwischen Ezri und Aaron sofort nachfühlen kann. (…) Der Filmemacher Haim Tabakman zeigt das Unglaubliche mit Sensibilität und Intelligenz: das Ereignis der Homosexualität in einer Gemeinschaft, in der sie noch nicht mal als eine Möglichkeit denkbar ist. Bewundernswert inszeniert er die Klaustrophobie einer Welt, in der jede Geste, jede Handlung, jeder Ort bis ins K leinste reglementiert ist, in der sich keine Möglichkeit zur Flucht bietet – zu einer Wahrheit, die eine Alternative zu jener der Gruppe bilden würde.“

TELERAMA
„Alle Zärtlichkeit, ja N ot der Welt liegt im Blick von Zohar Strauss, der auf fantastische Weise die Rolle des Fleischers spielt, der von der verzweifelten Jugend Ezris (Ran Danker) und dem nicht weniger schmerzlichen Unverständnis seiner Ehefrau (Tinkerbell) in seinen Grundfesten erschüttert wird. In DU SOLLST NICHT LIEBEN verliebt man sich nicht schnell, aber man wird von seiner Schönheit überwältigt.“

ELLE
„Dieser israelische Debütfilm berührt und verstört. Erst erzählt er vom Widerstand gegen das Verlangen, dann aber verlässt er den Weg der Reinheit und wirft die Schuldfrage auf. Der Zuschauer jedenfalls wird niemals zum Voyeur, auch wenn Haim Tabakman ein Klima erzeugt, in dem die permanente Überwachung einem die Luft raubt.“

LE CANARD ENCHAINE
„Überlegen in seiner Schlichtheit und wunderschön in seiner Innerlichkeit behandelt der Debütfilm von Haim Tabakman sein sensibles Thema mit Kraft und Zurückhaltung. Er nimmt sich Zeit, um vom Aufkeimen der Gefühle zu erzählen, dann vom Wachsen der gesellschaftlichen Ächtung. Die Darsteller Zohar Strauss und Ran Danker finden Haltung und Ausdruck für dieses intime Drama. Ein neuer Beweis, dass das aktuelle israelische Kino durch seine kritische Kraft Aufsehen erregt.“

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